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Hypnose »Mehr-als-nur-zu-Reden«

Hypnose ist eine auf Vertrauen basierende und kooperative Methode, bei der Klienten sich nach und nach entspannen können und auf diese Weise Zugang zu ihrem stillen Wissen und schlummernden Kompetenzen erhalten.

Physiologisch kommt es zu einer Entspannungsreaktion: Atmung und Herzschlag verlangsamen sich, der Blutdruck sinkt. Viele Klienten vergleichen das Erleben einer Trance mit dem angenehmen Zustand kurz vor dem Einschlafen, wenn der Körper zu Ruhe kommt und man eher in Bildern denkt. Mental erlebt man in Trance eine intensive Gelassenheit, Kraft oder Sicherheit.

Das rationale Denken tritt in den Hintergrund, während eine bildhafte Informationsverarbeitung einsetzt und Vorstellungen auf allen Sinneskanälen aktiviert werden. Die Aufmerksamkeit wird auf das innere Erleben gerichtet, während die Wahrnehmung der Außenwelt eher in den Hintergrund tritt.

Das vorhandene Reservoir an positiven Erfahrungsmöglichkeiten, unbewussten Bewältigungsstrategien und eigenen Stärken werden mit hypnotherapeutischen Techniken verfügbar gemacht. Oft sind auch wichtige Erfahrungen der Vergangenheit, die in der hypnotischen Trance auftauchen und verarbeitet werden, für die Behandlung gegenwärtiger Anliegen von Bedeutung.

Sie werden alles mitbekommen, was im Raum passiert und Sie werden sich an alles erinnern können, wenn Sie es möchten. Sie können während dieser Entspannung auch sprechen, niesen, weinen, lachen, sich bewegen, die Nase kratzen. Das ist alles ganz natürlich und wir werden uns hier und da unterhalten.

Sowohl in der Therapie als auch im Coaching ist diese Form der Arbeit – kombiniert mit klugem Nachdenken –  oft wirkungsvoller als das alleinige rationale Durchdenken in kluger Rede.

Hypnose ist real und messbar!

Hypnose und Hypnotherapie sind wissenschaftlich anerkannte und langjährig erprobte psychotherapeutische Methoden in Deutschland (Gutachten des „Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie“ vom 27.03.2006).

Das Gutachten wurde von der Milton Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose (MEG) und Deutschen Gesellschaft für Hypnose (DGH) in Auftrag gegeben und trug wesentlich zur Anerkennung in Deutschland bei.

Hypnotherapeutische Methoden können eigenständig oder in Kombination mit anderen psychotherapeutischen Verfahren eingesetzt werden.

Zu den Anwendungsbereichen zählen u. a.:

  • Angst, Phobie, Panik
  • Identität und Selbstbild, Selbstwert, Selbstvertrauen
  • Mentale Stärkung, auch im Bereich Coaching und Sport
  • Folgen traumatischer Erfahrungen (nach Unfällen, aus der Kindheit etc.)
  • Stressfolgen, Burnout, Depression
  • Psychosomatische Störungen (z. B. Schlafstörungen etc.)
  • Essstörungen